Interview mit Samira Harperink Präsidentin HCC und Leitung Healthcare Days

Samira Harperink ist Präsidentin des Healthcare Clubs und war im Lead bei der Organisation der ersten Healthcare Days an der Universität St. Gallen. Sie studiert im Master Business Innovation und arbeitet bei PwC im Advisory mit Fokus auf die Healthcare Industrie.

1. Wie hast du deine Zeit als Präsidentin im Healthcare Club erlebt?

Die Zeit als Präsidentin im Healthcare Club war sehr aufregend und lehrreich. Ich hatte von Anfang an sehr viel Freude an meiner Aufgabe und war motiviert, den Club stark voranzutreiben. Wir hatten das Glück, dass die Covid-19 Massnahmen schrittweise nachliessen und wir damit wirklich in Präsenz die ersten Events durchführen konnten. Ich war richtig begeistert, wie gross das Interesse an der Universität für die Healthcare Themen ist und damit immer bestätigt, dass der Club wachsen und sich entwickeln sollte. Zudem hatte ich sehr viel Glück mit dem Vorstand dieses Jahr – die Vorstandsmitglieder*innen waren alle sehr motiviert und zusammen konnten wir wirklich Großartiges erreichen (inklusive der Healthcare Days 2022).

2. Was motivierte dich dazu, die ersten Healthcare Days an der HSG zu lancieren?

Der Healthcare Club stellt jedes Semester ein spannendes Programm für alle Vereinsmitglieder*innen zusammen. Zudem kamen immer mehr Firmen auch auf uns zu und wollten mit uns Events durchführen. Ich hatte jedoch immer bisschen das Gefühl, dass ein Format fehlte, wo wirklich viele unterschiedliche Themen im Healthcare Bereich diskutiert werden konnten. Auch wollte der Verein ständig wachsen, aber richtig ankommen an der Universität kann man irgendwie nur, wenn man vor Ort und präsent ist. Daher kam dann die Idee, Healthcare Themen an der Universität etwas grösser aufzuziehen und einen mehrtätigen Event zu lancieren. Während diesen beiden Tagen soll über aktuelle Herausforderungen und Trends im Gesundheitswesen informiert und diskutiert werden. Zudem war es mir auch wichtig, dass die Healthcare Days für alle zugänglich gemacht werden, egal ob Studierende, Alumni oder Berufstätige, um wirklich spannende Inputs von verschiedenen Seiten zu erhalten.

3. Wie zufrieden bist du mit den ersten Healthcare Days?

Die ersten Healthcare Days haben meine Erwartungen vollkommen übertroffen. Durch die zahlreichen und diversen Teilnehmenden gab es intensive und lebhafte Diskussionen in den Workshops und Fachvorträgen. Das Programm hatte zudem eine gute Mischung an verschiedenen Themen im Healthcare Bereich; von Spitalwesen, Start-ups, Digitalisierung, Consulting, Mental Health und Finanzierung der WHO, war alles dabei. Zudem fand ich auch alle einzelnen Workshops und Fachvorträge sehr hochstehend und spannend. Dies wurde auch durch das sehr positive Feedback der Eventpartner und Teilnehmenden bestätigt. Auch die Teilnehmenden haben für mich den Event ausgemacht. Wir haben uns sehr über das grosse Interesse und die vielen Anmeldungen gefreut. Vor allem die Diversität der Teilnehmenden hat uns überrascht, nicht nur viele Studierende, sondern auch Berufstätige aus der Branche haben den Weg nach St. Gallen gefunden. Dies ermöglichte einen spannenden Austausch sowie sehr gute Diskussionen. 

4. In welche Richtung soll sich der Healthcare Club zukünftig entwickeln?

Ich würde mir wünschen, dass sich der Healthcare Club auch in Zukunft gut weiterentwickelt und sich in der Club Landschaft etabliert. Ich hoffe, er führt auch in dem nächsten Semester interessierte Studierende zusammen und schafft spannende Einblicke in die Healthcare Branche. Zudem würde ich mir natürlich wünschen, dass das Projekt „Healthcare Days“ auch in Zukunft weitergeführt wird. 

Ich bin gespannt, was der künftige Vorstand auf die Beine stellt und hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr bei dem ein oder anderen Event dabei sein kann!